Die 18 Module bilden den Funktionskatalog, keine Pflichtauswahl. Sie entscheiden, welche Bereiche Ihre Einrichtung nutzt. KI wird ausschliesslich auf Wunsch aktiviert. Fachliche Abhängigkeiten und die Finalisierung werden in den Modulseiten beschrieben.
01 / IM ALLTAG
Aufgaben und Zuständigkeit.
Dieses Modul wählen Sie nach dem Bedarf Ihrer Einrichtung. Die beschriebenen Schnittstellen werden für die gewählten Bereiche eingerichtet. KI-Unterstützung steht ausschliesslich auf Wunsch zur Verfügung und verarbeitet Daten auf eigenen Oronela-Servern in der Schweiz.
Personaladministration, Dienstplanung und Selbstservice verwenden dieselben Beschäftigungs-, Kompetenz- und Zeitgrundlagen. Mitarbeitende erhalten eigene Ansichten für Ferien, Wünsche, Dienste, Mehrzeit und Verträge. Die Planung sieht den erlaubten Einsatzumfang und verfügbare Kapazität, während vertrauliche HR-Unterlagen geschützt bleiben.
Die Planung berücksichtigt mehrere Standorte, zeitabhängiges Pensum, bestätigte Stundenstände, Qualifikationsmix und benötigte Aufsicht. Ein regelkonformer Vorschlag wird verantwortlich veröffentlicht. Wünsche helfen bei der Auswahl innerhalb zulässiger Einsätze; feste Sperren, genehmigte Ferien und fehlende Kompetenz werden auf jedem Zuteilungsweg berücksichtigt.
Welche Informationen das Modul führt
Bereich
Inhalt und Bedeutung
Beschäftigung und Kompetenz
Vertrag, Pensum, Ausbildungsnachweise, Tätigkeitsfreigaben, Diensttypen, Standorte, Aufsicht und Gültigkeit.
Dienstplan und Anfrage
Besetzungsbedarf, Regelstand, Vorschlag, Veröffentlichung, Bereitschaft, konkrete Zusage und verbindliche Zuordnung.
9 fachliche Teilbereiche verbinden die Aufgaben dieses Moduls. Die folgenden Abschnitte erläutern Inhalt, Bearbeitung und Verantwortung.
01
Personalstammdaten, Qualifikationen und Regelprofile
Personaladministration erfasst einen Vertrag einmal. Planung und Mitarbeiter erhalten daraus automatisch die jeweils benötigte, aktuelle Sicht.
Mitarbeiterprofil, Beschäftigung, Vertragsversion, Zuweisung, Kompetenznachweis, Delegation und Regelprofil müssen getrennte, zeitabhängige Objekte sein. Ein-/Austritt, Beschäftigungsgradänderung, mehrere Standorte und mehrere gleichzeitige Verträge sind abbildbar.
Personalnummern und externe Lohnsystemkennungen sind Attribute mit Herkunft; sie ersetzen keine UUID. Die Zuordnung zur Plattformidentität erfolgt über einen kontrollierten Prozess. Keine automatische Zusammenführung anhand gleicher E-Mail oder ähnlicher Namen.
Qualifikationen führen Art, Nachweisreferenz, ausstellende Stelle, Gültigkeitsintervall und Prüfperson. Status: eingereicht → geprüft → gültig; abgelehnt, abgelaufen und widerrufen bleiben unterscheidbar. Nur zuständige Fachverantwortliche bestätigen Kompetenzen.
Vertrags- und Regelprofile führen Zeitzone, Sollzeitgrundlage, Kalender, Beschäftigungsgrad, Ferienkontoart, zulässige Dienste, Ruhe-/Arbeitszeitregeln, Mindestbesetzung und Soft-Ziele mit Einheiten und Quellen. Regeln können Personen, Vertrag, Standort und Zeitraum betreffen. Konflikte oder fehlende Vorrangregel müssen blockierend sichtbar sein.
Regelversionen folgen Entwurf → fachlich geprüft → freigegeben → abgelöst. Rückwirkende Änderungen erstellen eine neue Version und eine Vorschau der Auswirkungen; historische Freigaben behalten ihren damaligen Regelstand.
Die aggregierte zeitliche Verfügbarkeit einer Person muss vertragsübergreifend prüfbar sein, soweit die Beschäftigungen in diesem Mandanten verwaltet werden. Externe Tätigkeiten werden nur über fachlich erforderliche, rechtmässig erfasste Verfügbarkeitsangaben einbezogen; das Produkt behauptet keine Kenntnis fremder Arbeitgeberdaten.
freigegebener Besetzungsbedarf, Kapazitätsprüfung und der Port gemeinsame Kapazitätsprüfung müssen den gemeinsamen Kapazitäts-/Qualifikationsprüfkern bereitstellen. Er verarbeitet genehmigten Bedarf, verfügbare Kompetenzen, bestätigte Sperren und den bekannten veröffentlichten Planstand, schützt die Bereichs-/Periodenrevision transaktional und lässt fehlende Bedarfsgrundlagen nicht als positive Prüfung durch. Änderungen aus B/C/D aktualisieren dieselbe Revision; vergangene Entscheidungsgrundlagen bleiben erhalten.
Aus-/Weiterbildung, Aufgabenkompetenz, standortbezogene Dienstfreigabe und Erfahrung getrennt führen. Diensttyp, Dienstfreigabe und Einsatzumfang definieren zulässige Dienste/Einsatzorte; M06-D-Vorlagen referenzieren den Diensttyp. Tatsächliche Diensterfahrung verwendet den früh definierten M06-G-Quellenvertrag, erteilt aber keine Freigabe. Der gemeinsame Port gemeinsame Dienstzulässigkeitsprüfung verarbeitet die aktuellen berechtigten Quellen-Snapshots; aktive vorläufige Schutzsperren aus C sind ebenso bindend wie bestätigte Sperren.
Verantwortung
Selbstservice liest eigene freigegebene Angaben und reicht Nachweise ein. HR bearbeitet Verträge. Fachverantwortliche genehmigen Kompetenzen. Regelgenehmiger müssen für den Geltungsbereich berechtigt sein. Ein HR-Administrator kann sich keine klinische Kompetenz erteilen.
Automatisierung & KI
Ablaufwarnung für Nachweise und Verträge mit Zuständigkeit und Eskalation. KI kann Felder aus berechtigt hochgeladenen Unterlagen vorschlagen; Original, extrahierte Werte und menschliche Bestätigung bleiben verbunden. Kein automatisches Anerkennen einer Qualifikation. KI-Funktionen setzen die gewünschte Aktivierung voraus. Die Verarbeitung bleibt auf eigenen Oronela-Servern in der Schweiz.
02
Eigene Ferien, Salden und Freigabeprozess
Jeder Mitarbeiter kann Ferien selbst beantragen und nachvollziehen, wie Antrag und Entscheidung seinen verfügbaren Saldo beeinflussen.
Ferienkonto, Kontobuchung, Ferienantrag, Ferienentscheid und Ferienstornierung bilden Anspruch, Übertrag, genehmigte Korrektur, Reservierung und Verbrauch nachvollziehbar ab. Salden sind aus versionierten Buchungen reproduzierbar; keine unprotokollierte Überschreibung eines Summenfelds.
Die eigene Ansicht trennt erworbenen beziehungsweise regelkonform vorausberechneten Anspruch, bereits genehmigte Ferien, vorgemerkte Anträge, verbrauchte Ferien und verbleibenden Saldo. Zukunftsprognosen müssen als solche erkennbar sein. Eine Saldobuchung darf nie zweimal aus demselben Ereignis entstehen.
Antrag unterstützt ganze Tage, vertraglich zulässige Halbtage/Stunden, mehrere Zeitabschnitte, mehrere Verträge, Kommentare mit begrenzter Sichtbarkeit und Vertretung. Wochenenden, Feiertage, Teilzeit, unregelmässige Einsatzmuster und Jahreswechsel werden anhand des gültigen Profils bewertet.
Status: Entwurf → eingereicht → in Prüfung → genehmigt | abgelehnt; eingereichte Anträge können zurückgezogen werden. Genehmigte Anträge werden ausschliesslich über einen separaten, begründeten Stornierungs-/Änderungsprozess geändert. Der ursprüngliche Bescheid bleibt erhalten.
Genehmigung prüft aktuellen Saldo, sich überlappende Anträge, Kapazitäts-/Qualifikationsfolgen und Regelstand atomar. Wenn eine planungsrelevante Entscheidung fehlt, bleibt der Antrag offen. Ein Antrag ist niemals allein durch Fristablauf genehmigt.
Genehmigte Ferien werden als harte Nichtverfügbarkeit an die Planung übergeben. Ein neuer Solverlauf oder eine kurzfristige Unterbesetzung darf diese nicht still aufheben. Erforderliche spätere Änderungen benötigen den gesonderten fachlich zulässigen Prozess.
Eintritt, Austritt, Beschäftigungsgradwechsel, Übertrag und Verfall haben versionierte Regeln mit fachlicher Freigabe. Fehlende Regel oder unklarer Saldo führt zur Prüfung durch zuständiges Personal, nicht zu einer KI-Schätzung.
Verantwortung
Mitarbeiter bearbeitet eigene Entwürfe/Anträge und sieht seinen Saldo. Benannte Genehmiger sehen nur notwendige Kapazitäts- und Kontodaten. Korrekturbuchungen benötigen gesonderte Rechte und eine unabhängige Freigabe nach Risikoprofil. Kollegen sehen höchstens die freigegebene Abwesenheit, keine Antragsgründe oder Salden.
Automatisierung & KI
Vorprüfung auf Vollständigkeit, Konflikte und Saldo; Erinnerung und Vertretungseskalation; Vorschlag alternativer Zeiträume anhand freigegebener Kapazität. KI kann «erste Juliwoche drei Tage» in einen zu bestätigenden Datumsentwurf übersetzen. Mehrdeutige Sprache fragt nach; keine automatische Entscheidung über Anspruch oder Bewilligung. KI-Funktionen setzen die gewünschte Aktivierung voraus. Die Verarbeitung bleibt auf eigenen Oronela-Servern in der Schweiz.
03
Freiwünsche, Blockierungen und wiederkehrende Verfügbarkeit
Mitarbeitende pflegen ihre Verfügbarkeit selbst. Die Planung erkennt sofort, was verbindlich gesperrt ist und welche Wünsche möglichst berücksichtigt werden sollen.
Verfügbarkeitsregel, Ausnahme, Wunsch und Verfügbarkeitsentscheid unterscheiden ausdrücklich: weicher Wunsch (beispielsweise gerne frei), gemeldete Nichtverfügbarkeit (noch zu prüfen), vorläufig bindender Schutzstatus, bestätigte harte Sperre und vertraglich feste Verfügbarkeit. Eine beliebige Selbsteingabe erlangt nicht automatisch den Rang einer gesetzlichen Sperre. Für die Meldung «Nachtdienst nicht möglich» gilt ab bestätigtem Servereingang der verbindliche Schutz-/Klärungsprozess für feste Diensteinschränkungen; fehlende Klärung erlaubt keine Nachtzuteilung.
Mitarbeitende müssen einmalige und wiederkehrende Verfügbarkeit, Freiwünsche, bevorzugte Dienste und blockierte Zeitfenster selbst erfassen, ändern oder zur Änderung einreichen können. Eine akute Arbeitsunfähigkeit hat den Prozess M06-F und darf nicht als abgelehnter Freiwunsch behandelt werden.
Zeitfenster unterstützen Tage, Teilintervalle, Wiederholungsmuster, Ausnahmen, Befristung und persönliche Zeitzone. Die Serveransicht übersetzt sie eindeutig in die Planungszeitzone. Für mehrdeutige oder nicht existierende Ortszeiten wird eine ausdrückliche Auflösung verlangt.
Wunschstatus: Entwurf → eingereicht → berücksichtigt | teilweise berücksichtigt | nicht berücksichtigt | zurückgezogen. Sperrstatus: gemeldet → gegebenenfalls vorläufig geschützt → geprüft → bestätigt | begründet aufgehoben/abgelehnt; Änderung bestätigter Sperren ist separat nachvollziehbar. Sachlich zwingende Nichtverfügbarkeit bleibt trotz fehlender Wunschbewilligung nach dem einschlägigen Regelprozess geschützt.
Eingabefrist, Änderungsfrist und zuständige Genehmigung sind pro Planungsperiode versioniert. Nach Planveröffentlichung zeigt eine Änderungsanfrage die betroffenen Dienste; sie überschreibt deren Zuordnung nicht automatisch.
Prioritäten und Zielgewichte für Wünsche werden transparent festgelegt. Die Person sieht, welche eigenen Wünsche berücksichtigt wurden und eine verständliche regelbasierte Begründung. Keine fremden privaten Gründe oder personenbezogenen Vergleichsranglisten werden offengelegt.
Konflikte zwischen Vertrag, genehmigten Ferien, Sperren und Wünschen benötigen definierte Vorrangregeln. «Verfügbar» darf genehmigte Ferien nicht neutralisieren. Wiederholungen sind in endlichen Planungsfenstern auszuwerten; unbeschränkte Expansion darf den Dienst nicht blockieren.
Persönliche Dienstfavoriten führen Datum/Wochentag, Diensttyp, Rangfolge, optional Standort, Befristung und Ausnahmen. Datumsausnahmen gehen Wiederholungsmustern vor; harte Sperren gehen jedem Wunsch vor. «Ungern nachts» und «nachts nicht möglich» sind eigene Eingabearten mit unterschiedlichen Konsequenzen. Eine aktive Nachtsperre wird nicht durch verfügbare Nacht-Erfahrung, einen alten Favorit oder Personalmangel aufgehoben.
Verantwortung
Eigene Daten durch Mitarbeiter; bereichsbezogene Prüfung durch Planung. Private Begründungen sind optional beziehungsweise nur bei fachlicher Erforderlichkeit erfassbar und separat geschützt. Das System erzwingt keinen freien medizinischen Text für eine Sperrmeldung.
Automatisierung & KI
Wiederkehrende Regeln sparen monatliche Eingaben. Erinnerung vor Fristende, Konfliktanzeige beim Erfassen. KI kann einen gesprochenen Wunsch strukturieren und dessen Unterschied zu einer harten Sperre erklären; Mitarbeiter bestätigt Typ und Zeitraum. Der Solver erhält geprüfte strukturierte Daten, keinen frei interpretierten Wunschtext. KI-Funktionen setzen die gewünschte Aktivierung voraus. Die Verarbeitung bleibt auf eigenen Oronela-Servern in der Schweiz.
04
Dienstplan, nachvollziehbarer Solver und Veröffentlichung
Aus Bedarf, Kompetenzen und Verfügbarkeit entsteht ein zulässiger Planvorschlag; die verantwortliche Planung prüft und veröffentlicht verständliche Änderungen.
Planungsperiode, Dienstvorlage, Dienst, Dienstzuordnung, Planrevision, Regelstand und Berechnungslauf führen Plan und Entscheidungsgrundlagen. Die freigegebene freigegebener Besetzungsbedarf und gemeinsame Kapazitätsrevision stammen aus M06-A; D besitzt keine zweite konkurrierende Bedarfsgrundlage. Mindestbesetzung und Qualifikationsmix sind zeitintervallbezogen, nicht nur als Tageskopfzahl erfasst.
Status: Entwurf → berechnet → geprüft → veröffentlicht → abgelöst/abgeschlossen. Ein Solverergebnis ist ein versionierter Vorschlag. Änderungen an veröffentlichten Plänen erzeugen eine neue freizugebende Revision mit erkennbarem Delta und Benachrichtigung an Betroffene.
Die getrennte Planungsberechnung erhält minimale strukturierte und soweit möglich pseudonyme Daten. Er liefert Zuordnungen, Regel-/Zielstände, Laufkonfiguration, Seed soweit unterstützt, Ergebnisstatus und überprüfbare Konflikte. «Optimal», «zulässig innerhalb Zeitlimit», «unlösbar» und «kein Ergebnis» werden unterschieden.
Der Fachkern prüft jede vorgeschlagene oder manuell erfasste Zuordnung erneut gegen die verbindlichen harten Regeln. Manipulierte, veraltete oder regelwidrige Berechnungsergebnisse werden abgewiesen. Solver und UI können keine Ausnahmeberechtigung erteilen.
Wünsche, faire Verteilung belastender Dienste, Kontinuität und geringe Änderungszahl werden als genehmigte Soft-Ziele mit nachvollziehbarer Gewichtung geführt. Fairness wird über definierte Kriterien und Zeiträume geprüft; private Gesundheitsgründe oder geschützte Merkmale sind kein improvisiertes Optimierungsziel.
Vor Veröffentlichung werden gesamte betroffene Periode, übergreifende Ruhezeitfenster, andere Verträge derselben Person, Kompetenzgültigkeit, Ferien, Sperren und aktuelle Revisionen geprüft. Hard-Rule-Verletzung blockiert. Unlösbarkeit führt zu konkret beschriebenem Besetzungsbedarf, nicht zu still abgeschwächten Regeln.
Die Veröffentlichung sichert konsistente Planrevision und Zuteilungen in einer Transaktion. Der gemeinsame Änderungsprozess für Tausch und Ersatz muss atomare Mehrfachänderungen mit erwarteten Dienst-, Zuordnungs- und Regelrevisionen anbieten.
Vorschauen müssen zeigen, welche Personen und Dienste sich ändern und welche Benachrichtigungen entstehen. Gesendete Push-Mitteilung ist keine Empfangsbestätigung. Erforderliche Kenntnisnahmen haben eigenen Status und Eskalation.
Verantwortung
Planung bearbeitet zugewiesene Bereiche; Veröffentlichung benötigt gesonderte Aktion. Mitarbeiter sieht eigene Dienste und genehmigte Teamansicht. Solverdienst hat keine Veröffentlichungs- oder HR-Dokumentrechte.
Automatisierung & KI
Regelbasierte Planung, inkrementelle Neuplanung bei geänderter Verfügbarkeit, Konflikterklärung und Benachrichtigungen. KI kann die bereits berechnete Erklärung verständlich formulieren; verbindliche Ursache und Zahlen bleiben aus dem Regelprüfer. Der manuelle Planungsweg bleibt bei KI-/Solverausfall erhalten und unterliegt denselben Prüfungen. KI-Funktionen setzen die gewünschte Aktivierung voraus. Die Verarbeitung bleibt auf eigenen Oronela-Servern in der Schweiz.
05
Diensttausch, Abgabe und offene Dienste
Mitarbeitende finden selbst eine zulässige Lösung für einen Diensttausch oder bieten ihre Mitarbeit bei offenen Diensten an, ohne dass die Planung Angaben mehrfach übertragen muss.
Tauschangebot, Zustimmung, offener Dienst, Bewerbung und Tauschentscheid unterscheiden wechselseitigen Tausch, angebotene Dienstabgabe und Bewerbung auf einen offenen Dienst. Eine Bereitschaft ist noch keine verbindliche Zuteilung.
Tauschstatus: Entwurf → angeboten → beidseitig zugestimmt → Prüfung → genehmigt/ausgeführt | abgelehnt | abgelaufen | zurückgezogen. Bei offenen Diensten: offen → Bewerbungen → Auswahl/Prüfung → verbindlich zugeteilt | geschlossen. Zurückziehen nach Ausführung benötigt eine neue Änderung.
Beide betroffenen Personen stimmen dem konkreten Dienstpaar und der Revision zu. Änderungen an einem Dienst, einer Person oder am Zeitraum machen alte Zustimmungen ungültig. Die fachlich erforderliche Leitungsfreigabe folgt dem versionierten Betriebsprofil.
Endgültige Ausführung muss beide Zuteilungen samt Arbeits-/Ruhezeiten, Kompetenzen, Überlappungen und Mindestbesetzung nach aktuellem Stand prüfen und in einer Transaktion ändern. Entweder werden alle betroffenen Zuordnungen mit Audit/Outbox gespeichert oder keine.
Mehrere Angebote oder Bewerbungen dürfen nicht dieselbe Person beziehungsweise denselben offenen Dienst mehrfach binden. Eine definitive Zusage invalidiert konkurrierende Angebote mit nachvollziehbarem Status und Benachrichtigung.
Vorschläge berücksichtigen nur Personen mit erforderlicher Kompetenz und veröffentlichter Kontakt-/Angebotssicht. Mitarbeitende sehen weder private Sperrgründe noch komplette Personalakten möglicher Tauschpartner.
Verantwortung
Mitarbeiter bietet ausschliesslich eigene tauschfähige Dienste an und bestätigt nur für sich. Befristete Vertretung muss ausdrücklich die betreffende Aktion erlauben und bleibt erkennbar. Planung entscheidet im zugewiesenen Bereich; keine Eigenfreigabe eines eigenen Tauschs.
Automatisierung & KI
Regelgeprüfte Partner-/Dienstvorschläge, automatische erneute Prüfung, Erinnerung vor Angebotsablauf und Schliessen erledigter Angebote. KI erklärt zulässige Alternativen aus den berechtigten Daten. Keine automatische verbindliche Bewerbung oder Zuteilung im Namen des Mitarbeiters. KI-Funktionen setzen die gewünschte Aktivierung voraus. Die Verarbeitung bleibt auf eigenen Oronela-Servern in der Schweiz.
06
Kurzfristige Absenz, Ausfall und Vertretung
Ein gemeldeter Ausfall wird sofort bei den richtigen Verantwortlichen sichtbar und führt zu einer kontrollierten Suche nach Ersatz und Übergabe offener Aufgaben.
Absenzmeldung, vertrauliche Absenzangabe, betroffener Dienst, Ersatzfall und Besetzungsentscheid trennen Ausfallzeitraum, vertrauliche Angaben, betroffene Dienste und Ersatzentscheidung. Status: gemeldet → Eingang bestätigt → fachlich bearbeitet → geschlossen; Ersatzstatus ist davon unabhängig Bedarf offen → in Bearbeitung → besetzt | nicht besetzt/eskaliert.
Mitarbeiter muss eine kurzfristige Absenz für sich melden und aktualisieren können; autorisierte Vertretung kann eine telefonische Meldung mit tatsächlichem Meldezeitpunkt und erfassender Person dokumentieren. Die Bearbeitung einer Meldung ist keine medizinische Beurteilung der Arbeitsfähigkeit.
Die Betriebsansicht zeigt sofort, welche veröffentlichten Dienste und Mindestbesetzungs-/Kompetenzanforderungen betroffen sein können. Eine bestätigte Unverfügbarkeit wird nicht ignoriert, nur weil noch kein Ersatz vorliegt. Unbestätigte Informationen behalten einen sichtbaren Prüfstatus.
Die verantwortliche Stelle bestätigt die Bearbeitung; bei fehlender Quittierung eskaliert der Fall nach versionierter Frist an eine Vertretung. Push-Versand allein schliesst den Fall nicht. Die App weist bei fehlender Verbindung auf den freigegebenen betrieblichen Meldeweg hin und darf einen lokalen Entwurf nicht als zugestellte Krankmeldung darstellen.
Ersatzvorschläge müssen Kompetenzen, Ruhezeiten, andere Dienste und bestätigte Abwesenheiten beachten. Eine Neuzuteilung verwendet den Planvertrag aus D mit aktueller Prüfung, nötiger Zustimmung und Freigabe. Kein Ersatzfall entsperrt automatisch Ferien oder verändert feste Sperren.
Schnittstelle zu Aufgaben-/Übergabemodulen liefert nur Ausfallbezug, Gültigkeit und notwendige Zuständigkeit. Nicht delegierbare Fachaufgaben werden eskaliert; sie gehen nicht blind an eine beliebige Ersatzperson. Übergabe und Ersatzdienst haben getrennte Erledigungsnachweise.
Rückkehr, Verlängerung und Irrtumskorrektur erzeugen nachvollziehbare neue Revisionen. Ein Ersatzdienst wird bei Rückkehr nicht automatisch gestrichen; betroffene Planung prüft die Änderung.
Verantwortung
Eigene Meldung; Planung erhält Zeitraum und Bedarf. Vertrauliche Ursache/Nachweise nur für eigens berechtigte HR-Funktion. Medizinische Unterlagen erscheinen weder im Dienstplan noch in der Aufgabenübergabe.
Automatisierung & KI
Betroffene Dienste finden, Regelcheck, passende Ersatzkandidaten anbieten, Eskalation und berechtigte Übergabeaufträge vorbereiten. KI kann eine Übergabeübersicht aus zulässigen Aufgaben erstellen; keine Krankheitsprognose oder Bewertung der Glaubwürdigkeit. KI-Funktionen setzen die gewünschte Aktivierung voraus. Die Verarbeitung bleibt auf eigenen Oronela-Servern in der Schweiz.
07
Eigene Zeiterfassung, Korrektur und Freigabe
Mitarbeiter dokumentieren ihre tatsächliche Arbeitszeit mit wenigen Schritten; Abweichungen werden nachvollziehbar geprüft, ohne geplante Dienste als geleistete Zeit auszugeben.
Zeiteintrag, Pause, Zeitkorrektur, Zeitblatt, Zeitfreigabe und Zuschlagsgrundlage führen Istzeit, Pausen, Planbezug und exportierbare Zeitmerkmale. Anwesenheit, Arbeitszeit, Bereitschaft und Ferien werden nur gemäss genehmigtem Profil als verschiedene Kategorien bewertet.
Start/Stopp ist bei aktivierter Organisationsrichtlinie in den freigegebenen Kanälen möglich; die genehmigte nachträgliche Eingabe bleibt verfügbar. Erfassungszeit, tatsächlicher Zeitraum, Quelle und Autor bleiben getrennt. Keine automatische Behauptung einer Arbeitsleistung nur aufgrund eines Dienstplans, einer Push-Bestätigung oder geöffneter App.
Status: Entwurf → eingereicht → in Prüfung → freigegeben | zur Korrektur; eine bereits freigegebene Zeit erhält bei Korrektur eine neue Revision mit Grund und erneuter Freigabe. Original und damalige Freigabe bleiben erhalten.
Der Server prüft überlappende Einträge, negative/überlange Intervalle, Pausen, zulässige Kategorien, Tätigkeiten über Mitternacht, mehrere Verträge, Zeitzone und geänderten Beschäftigungsgrad. Fachlich notwendige Nachträge bleiben möglich und deutlich als solche markiert.
Zuschlagsgrundlagen führen Zeitfenster und freigegebene Kategorie mit Regelversion; Geldbeträge und Lohnberechnung gehören ins externe Lohnsystem. Rundung und Grenzziehung erfolgen nach genehmigtem Profil und sind am Beispiel nachvollziehbar.
Mitarbeiter kann eigene Stunden, Plan-/Ist-Abweichungen, Prüfkommentare und Freigabestand nachvollziehen und Korrektur beantragen. Verbindliche Zeitänderungen durch Vorgesetzte müssen erkennbar sein und dürfen nicht still zulasten des Mitarbeiters erfolgen.
Verantwortung
Eigene Zeit erfassen und korrigieren; zuständige Genehmiger prüfen. Keine Selbstgenehmigung. Standort-/Vorgesetztenwechsel entzieht nicht automatisch die notwendige historische Prüfung, sondern benötigt ausdrücklich befristete Prüfberechtigung. Keine permanente Standortüberwachung als Voraussetzung der Zeiterfassung.
Automatisierung & KI
Erinnerungen bei offenen Einträgen, regelbasierte Abweichungserkennung, Vorschlag einer Zuordnung zu einem geplanten Dienst. Mitarbeiter bestätigt den tatsächlichen Sachverhalt. KI darf einen Korrekturtext formulieren, aber keine Zeit erfinden oder heimlich an einen Sollwert anpassen. KI-Funktionen setzen die gewünschte Aktivierung voraus. Die Verarbeitung bleibt auf eigenen Oronela-Servern in der Schweiz.
08
Periodenabschluss und Lohnexport
Die Personaladministration übergibt vollständig geprüfte Zeitgrundlagen einmal an das Lohnsystem und kann Rückweisungen oder Korrekturen gezielt bearbeiten.
Lohnexportperiode, festgeschriebener Exportstand, Exportzuordnung, Exportpaket, Zustellbeleg und Exportkorrektur führen unveränderliche Stände der freigegebenen Daten mit Vertrags-, Regel-, Mapping- und Freigaberevisionen.
Status: offen → geprüft → gesperrt → Export erstellt → zugestellt → bestätigt | teilweise zurückgewiesen | zurückgewiesen. «Datei erzeugt» bedeutet weder erfolgreiche Zustellung noch Annahme durch das Lohnsystem.
Abschluss prüft fehlende Freigaben, widersprüchliche Zeitintervalle, unzugeordnete externe Mitarbeiter-/Vertragskennungen und Mappingversionen. Unvollständige Personen-/Vertragsperioden dürfen nicht still als vollständig exportiert werden. Unterstützte Teilabschlüsse müssen ausdrücklich ausgewiesen und fachlich genehmigt sein.
Export enthält ausschliesslich freigegebene Zeit-, Abwesenheits- und Zuschlagsgrundlagen gemäss Partnervertrag. Keine Bewohnerdaten, Diagnosen, Arztzeugnisse oder freien HR-Kommentare. Zweck, Empfänger, Verschlüsselung und minimale Aufbewahrung des Exportartefakts sind festgelegt.
Wiederholung verwendet dieselbe Batchidentität und denselben Snapshot. Empfänger ohne technische Idempotenz benötigen einen kontrollierten manuellen Zustell-/Abgleichprozess; blindes automatisches Wiederholen darf keine Doppelverarbeitung auslösen.
Nachträgliche Korrekturen erzeugen einen neuen referenzierenden Korrekturexport. Historische Exportdateien, Quittungen und Freigaben bleiben unverändert. Wiederöffnung einer Periode verlangt gesonderte Berechtigung, Begründung und erneute Prüfung betroffener Nachweise.
M06 verantwortet fachlichen Snapshot und Mappingfreigabe; die tatsächliche Partnerschnittstelle nutzt den M17-Integrationsvertrag. Ein generischer CSV-/API-Adapter ist ohne konkrete Partnerspezifikation und Abnahme noch kein freigegebener Lohnanschluss. Zeichensatz, Dezimalformat, Zeitformat und Pflichtfelder folgen dem versionierten Partnervertrag, nicht der UI-Sprache des exportierenden Benutzers.
Verantwortung
Getrennte Aktionen für Abschluss, Export, Download, Zustellung und Wiederöffnung. Exportrechte sind empfänger- und bereichsgebunden; Download ist auditierbar. Mitarbeiter sieht eigene freigegebene Zeit und allfällige Korrekturen, nicht den Gesamtbatch.
Automatisierung & KI
Vollständigkeitsprüfung, Delta-/Summenvergleich, kontrollierte Zustellung, Erinnerungen bei fehlenden Quittungen und Zuordnung technischer Fehler zu Bearbeitungsfällen. KI kann eine berechtigte Fehlermeldung erklären; Mappingänderung, Freigabe und Korrektur bleiben menschlich verantwortet. Kein KI-generierter Betrag oder eigenmächtiger Versand. KI-Funktionen setzen die gewünschte Aktivierung voraus. Die Verarbeitung bleibt auf eigenen Oronela-Servern in der Schweiz.
09
Arbeitsverträge und Änderungen im Personaldossier
Vertragsinhalt, Unterzeichnung und Wirksamkeit bilden einen gemeinsamen Prozess mit der Personaladministration.
Arbeitsverträge referenzieren die bereits geführte Beschäftigung und Vertragsversion. Pensum, Stellenänderungen, Anlagen, genehmigte Klauseln, Vorlagen und frühere Fassungen bleiben im Personaldossier zusammenhängend auffindbar. Es entsteht kein zweiter Personalstamm neben M06-A.
Die interne Prüfung des Inhalts, die Einladung zur Unterschrift, vollständige Nachweisprüfung und tatsächliche Wirksamkeit sind separate Schritte. Alle erforderlichen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerunterschriften werden nach der freigegebenen Zeichnungsregel eingeholt. Eine noch fehlende Unterschrift bleibt als offener Abschluss sichtbar.
Mitarbeitende erhalten ausschliesslich ihre freigegebenen eigenen Vertragsunterlagen; HR arbeitet innerhalb seines Zuständigkeitsbereichs. Zeichnungsbefugnisse werden gesondert geprüft. Vertragssprache und Sprache der Benutzeroberfläche können unterschiedlich sein, während das unterzeichnete Original unverändert bleibt.
Eine Pensum- oder Inhaltsänderung während der Unterzeichnung verlangt eine neue Prüfung des betroffenen Dokuments. Bereits geleistete Signaturen werden nicht auf geänderte Klauseln übertragen. Ablehnung, Rücknahme und abgelöste Vereinbarungen bleiben nachvollziehbar.
Papierabschlüsse nutzen denselben Vorgang mit geprüften Scans, Angaben zu Unterzeichnenden und Originalablage. Die gemeinsame Dokumenten- und Signaturfunktion in M12 übernimmt Unterzeichnungsschritte und Nachweise; M06 verantwortet den Personalvertrag und seine Wirksamkeit.
Verantwortung
HR bereitet vor, befugte Arbeitgeberpersonen zeichnen, Mitarbeitende prüfen und unterzeichnen eigene Unterlagen.
Automatisierung & KI
Die KI kann Änderungen zusammenfassen, fehlende Angaben markieren und freigegebene Klauseln zuordnen. Verbindliche Klauseländerungen und Annahme benötigen eine verantwortliche Entscheidung. KI-Funktionen setzen die gewünschte Aktivierung voraus. Die Verarbeitung bleibt auf eigenen Oronela-Servern in der Schweiz.
Verbindung & Offline
Entwürfe dürfen im zulässigen Umfang vorbereitet werden. Freigabe, Unterschrift und Wirksamkeitsbestätigung erfolgen online.
03 / ERGÄNZENDE FUNKTIONEN
Weitere Funktionen im Detail.
Lernende, Ausbildungsstand und tatsächlich verfügbare Aufsicht
Ausbildungsprogramm, geprüfte Kompetenzbeurteilung, befugte Ausbildende und Aufsichtsprofil gehören zum Personalumfang. Ein eingereichtes Diplom oder ein Ausbildungsjahr allein erteilt keine selbstständige Tätigkeitsfreigabe. Schul- und Weiterbildungstage werden mit ihrem gültigen Zeitraum in der Verfügbarkeit berücksichtigt.
Eine betreute Person wird nur in einem Einsatz geplant, für den die erforderliche Aufsicht tatsächlich verfügbar ist. Pausen, Standortwechsel, andere Dienste und die zulässige Anzahl gleichzeitig betreuter Lernender werden mitgeprüft. Lernende unter Aufsicht werden nicht automatisch als selbstständige Mindestbesetzung gezählt.
Fällt die Aufsicht nach Veröffentlichung aus oder wird eine Kompetenz entzogen, erhalten betroffene Einsätze einen sichtbaren Sicherheits- und Besetzungskonflikt. Die zuständige Stelle organisiert eine geeignete Vertretung und Übergabe. Tatsächlich geleistete Arbeit bleibt historisch erhalten.
Pensum, bestätigte Stundenstände und Planungsprognosen
Sollzeit und Beschäftigungsgrad werden anhand der wirksamen Vertrags- und Regelintervalle gerechnet. Eintritt, Austritt, Feiertage, Schulzeitgutschriften und Pensumwechsel können eine Periode in mehrere Abschnitte teilen. Einheit, Rundung und zulässige Gutschrift folgen dem freigegebenen Profil.
Der bestätigte Anfangssaldo und freigegebene Istzeit- beziehungsweise Korrekturbuchungen bilden den verlässlichen Stundenstand. Zukünftig geplante Dienste, noch ungeprüfte Mehrzeit und alternative Prognosen werden separat gezeigt. Ein fehlender Saldo gilt als ungeklärt und wird nicht als null angenommen.
Neue Zeitfreigaben oder Korrekturen während einer Planberechnung machen betroffene Vorschläge veraltet. Vor Veröffentlichung wird mit dem aktuellen Stand erneut geprüft. Der Ersatz geplanter Zeit durch bestätigte Istzeit erzeugt keine doppelte Gutschrift. Lohnbeträge werden weiterhin im externen Lohnsystem berechnet.
Dienstanfragen mit Bereitschaft 0–5 und Teamgespräch
Eine Dienstanfrage bezieht sich auf eine echte offene Position mit konkretem Zeitraum, Standort, Bedingungen und Antwortfrist. Eingeladen werden aktuell zulässige Personen. Private Ausfallgründe und Bewohnerdaten gehören nicht in die Anfrage.
Die sechs Antworten lauten: 0 «Kann nicht», 1 «Wenn es nicht anders geht», 2 «Eher ungern», 3 «Neutral», 4 «Gerne» und 5 «Super gerne». Noch nicht beantwortet ist ein eigener Zustand. Die Antworten sind für die betreffende Person und berechtigte Planende sichtbar; daraus wird kein Leistungs- oder Loyalitätswert abgeleitet.
Ein Wert von 1–5 ist eine unverbindliche Bereitschaft. Für eine Zuteilung folgen ein genaues Angebot, die ausdrückliche Mitarbeiterbestätigung, notwendige Leitungsfreigabe und aktuelle Regelprüfung. Ein Wert von 0 schliesst die Auswahl über diese Anfrage aus.
Jede veröffentlichte Anfrage kann ein berechtigtes Teamgespräch in M12 erhalten. Nachrichten, Lesestatus und Bewertungen verteilen den Dienst nicht. Nach Änderung der Bedingungen, Ablauf, Widerruf oder neuer Sperre werden alte Bestätigungen erneut geprüft beziehungsweise ungültig.
Selbstservice von ausserhalb, Mehrzeit und optionales Stempeln
Der persönliche Browserzugang und die Mitarbeiter-App für iOS und Android verwenden die bestehenden Ferien-, Wunsch-, Dienst- und Zeitprozesse. Der erlaubte Selbstserviceumfang wird serverseitig geprüft. Ein Zugang von ausserhalb eröffnet keine Pflegeakte und keine Zeitdaten anderer Mitarbeitender.
Mehrzeit kann direkt zu einem Dienst oder für berechtigte ungeplante Arbeit gemeldet werden. Tatsächlicher Zeitraum, Pausen, Quelle, Meldung, Freigabe und rechtliche beziehungsweise vertragliche Einordnung bleiben getrennt. Eine abgelehnte Gutschrift löscht den ursprünglichen Nachweis gemeldeter Arbeit nicht.
Die Einrichtung kann Ein- und Ausstempeln, Pausen und erlaubte Kanäle im eigenen Profil aktivieren. Spätes Ausstempeln und eine zugehörige Mehrzeitmeldung werden gemeinsam abgeglichen. Doppelte Geräteereignisse, veränderte Gerätezeit oder ein vergessener Abschluss werden nicht zu erfundener Arbeitszeit.
Push ist pro Person, Kategorie und Gerät optional und beachtet Ruhezeiten. Die verbindliche App-Inbox bleibt unabhängig davon verfügbar. Eine verlorene Push-Mitteilung ist keine Absage; eine zugestellte Mitteilung ist keine Zustimmung. Offlineentwürfe und vorläufige Zeitereignisse zeigen ihren Zustand bis zur erneuten Serverprüfung.
04 / PRAXISBEISPIEL
Kurzfristiger Ausfall mit betreutem Lernenden
01
Die Mitarbeiterin meldet ihren Ausfall; der bestätigte Eingang und die zuständige Bearbeitung sind sichtbar.
02
Die Planung erkennt den betroffenen Dienst sowie die davon abhängige Aufsicht eines Lernenden.
03
Geeignete Personen erhalten eine Dienstanfrage und können ihre Bereitschaft sowie Rückfragen mitteilen.
04
Erst die genaue Zusage, notwendige Planungsfreigabe und aktuelle Regelprüfung bestätigen den Ersatz.
Fehlt eine zulässige Ersatzperson oder Aufsicht, bleibt der Bedarf offen und wird eskaliert. Eine hohe Bereitschaftsbewertung ersetzt keine Dienstfreigabe und keine Ruhezeitprüfung.
SYSTEMABLAUF / Typischer Ablauf
Typischer Ablauf
01
Verfügbarkeit, Wünsche und fachliche Kompetenzen bilden die Planungsgrundlage.
02
Die Dienstplanung prüft Besetzung, Qualifikation und Ruhezeiten; die gültige Revision wird freigegeben.
03
Tatsächliche Zeiten werden geprüft und freigegeben, bevor sie an das beauftragte Lohnsystem gehen.
Fachlichen Ablauf räumlich ansehen +
M06 / ABLAUFBewohner · Pflege · Arzt
PlanungsregelnWird übertragen
Illustratives Ablaufmodell
RegelnFachliche Grundlage
→
INFORMATIONPlanungsregeln
→
02Dienstplan prüfen
Besetzung · Kompetenz · RuhezeitBereit zur Übergabe
Verfügbarkeit, Wünsche und fachliche Kompetenzen bilden die Planungsgrundlage.
Verfügbarkeit und Qualifikation fliessen in die regelgeprüfte Planung und die Zeitfreigabe.Welche Informationen werden übergeben?
Regeln → 02
Planungsregeln
Besetzung · Kompetenz · Ruhezeit
01 → 02
Verfügbarkeit & Wünsche
Team · Qualifikation · Zeitraum
02 → 03
Freigegebener Dienstplan
Dienst · Person · Planrevision
DATENAUSTAUSCH / MODULVERBINDUNGEN
Schnittstellen im Zusammenhang.
M06 steht in der Mitte. Die Verbindungen zeigen, welche Module Informationen liefern oder übernehmen können, wenn diese für Ihre Einrichtung gewählt und eingerichtet sind. Wähle eine Verbindung, um ihren Datenumfang zu betrachten.
M06 / VERBINDUNGENModulübergreifender Austausch
DienstabdeckungWird übertragen
Versionierte Modulverträge
M06Dieses Modul
→
INFORMATIONDienstabdeckung
→
M07Einsatz & Aufgabe
Dienstabdeckung, verantwortliches Team und zugehörige Aufgaben.Bereit zur Übergabe
Dienstabdeckung, verantwortliches Team und zugehörige Aufgaben. Die Zuständigkeit muss zum gültigen Einsatzkontext passen.
Die Verbindungen zeigen fachliche Datenbeziehungen. Konkrete API-Verträge und Partneranschlüsse werden separat versioniert und freigegeben.
Freigegebene Ist-Zeiten für das beauftragte Lohnsystem.
Fachliche Regel
Rückmeldungen und Wiederholungen sind ohne Doppelverarbeitung nachvollziehbar.
Die Modulanforderungen definieren den fachlichen Austausch. Jedes Modul verwaltet seine eigenen Daten; andere Module verwenden freigegebene, versionierte Verträge. Rechte, Mandant, Revision und Quittierung bleiben dabei erhalten.
Dieses nach Bedarf wählbare Modul ist Teil von Oronela in Fertigstellung. Funktionen, Zuständigkeiten und Schnittstellen bilden den festen Umfang. Die Finalisierung verbindet fachliche Abnahmen mit Rückmeldungen aus Pflegeeinrichtungen: Echte Bedürfnisse bestimmen die letzten Verbesserungen.
Abgleich mit den Modulanforderungen, dem Umsetzungsplan und der aktuellen Codebasis des Oronela-Systems: 1. Oktober 2026. Produktanforderungen M06-01–M06-05 · M06-A–I. Die folgenden Teilbereiche sind auf dieser Seite erläutert: